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Wipeout Baubericht [message #5] Sun, 08 February 2015 00:18 Go to next message
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Lang lang ist es her, dass Leo und ich (aka Dark Side Crew) in der Luft waren und Videos geschnitten haben.
Dieses Jahr muss aber wieder was gehen und um das innere FPV-Feuer neu zu entfachen, soll ein neuer Nuri her.

Der Wipeout von den Happy Flyers kommt mir da gerade recht. Er ist kompakt wie ein Caipi, liegt aber satter in der Luft und hat ein interessanteres Geschwindigkeitsspektrum (über 100km/h bei Vollgas will ich nicht missen).


Netterweise hat mir Matthias C einen Wipeout zum testen zukommen lassen (bedankt!).

http://abload.de/img/wipout_bauberichtd4bqv.jpg

Im Lieferumfang ist so einiges enthalten:
http://abload.de/img/dsc01019-exportmqq08.jpg

http://abload.de/img/dsc01021-export1pq46.jpg

Da wir in der Vergangenheit ja schon einige Nuris aufgebaut haben, waren wir so frei, die ersten Schritte ohne Anleitung zu beginnen und das war direkt ein Fehler :lachen:
In der Regel haben wir immer erst die Flächenhälften miteinander verklebt und dann mit den Stangen/Rohren für die Versteifung weiter gemacht, daher war unser UHU Por bereits aufgetragen und am Ablüften, als wir die Anleitung in PDF Form geöffnet haben.

http://abload.de/img/dsc01024-exportjirxr.jpg

Gut, dass wir die Hälften noch nicht zusammengedrückt haben, denn die Anleitung wies uns darauf hin, dass noch eine kleine Holplatte dazwischen geschoben werden soll, auf der Später die Akkus befestigt werden können (klar, wäre das auch ohne Holzplatte gegangen, aber dann sitzen die Akkus nicht so stabil).
Mit dem UHU Port an den Kontaktflächen haben wir dann weder vernünftig messen, noch zeichnen können, so dass die Einschnitte für die Holzplatte pi mal Daumen erfolgt sind und mehrfach etwas nach-korrigiert werden mussten (damit die Flächen beim Zusammenschieben auch bündig sitzen).
Das war natürlich unser Fehler, aber cool wäre es hier natürlich gewesen, wenn der Einbau so gelöst wäre, wie bei den Servo-Ausschnitten (da ist das Epp bereits vorgeschnitten, so dass man einfach eine Dünne EPP Schicht als Deckel herausziehen, das Servo einbauen und den EPP Deckel danach wieder draufkleben kann).
Außerdem ist die Holzplatte natürlich dicker, als der Einschnitt ins EPP mit einem Cutter Messer, darum haben wir mit der Lötpistole und heißem Draht als Schneide-Werkzeug gearbeitet.

Nun gut, die Platte jetzt sitzt drin und die Flächen können zusammengeklebt werden.

http://abload.de/img/dsc01027-exportiuo4w.jpg

http://abload.de/img/dsc01025-exportzgpoq.jpg

Als nächstes hat Leo das GoPro Mount zusammengeklebt (hier war etwas Nacharbeit nötig, da die Fräsqualität eher mäßig war) und ich habe die Motorhalterung zusammengeklebt (diese war widerum sehr passgenau, Top Fräsqualität).

http://abload.de/img/dsc01032-export1upwv.jpg

Beim GoPro Mount habe ich meine GoPro 2 zum Glück erst zur Probe rein gesteckt, bevor Leo alles zusammengeklebt hat, denn die Kamera hätte ich da sonst nie wieder rausbekommen. Der vordere Button wird beim reinquetschen vom Holz eingedrückt und die Cam sitzt extrem fest.
Wir haben uns entschieden die Rückseite daher einfach vorerst nicht einzusetzen und die GoPro später mit etwas Klett zu sichern. Eine GoPro 3 hätte vermutlich gut reingepasst und wäre auch wieder herausziehbar gewesen.

Re: Wipeout Baubericht [message #6 is a reply to message #5] Sun, 08 February 2015 00:19 Go to previous messageGo to next message
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Probeliegen vom Motor-Mount:
http://abload.de/img/dsc01034-exportiyqk5.jpg

http://abload.de/img/dsc01035-exportdup6z.jpg

http://abload.de/img/dsc01036-export69qak.jpg

Ruderhörner + Ruder sind auch im Set:
http://abload.de/img/dsc01041-exportqjql2.jpg

Die beiliegende, gelbe Oracover Folie fix aufgebügelt und schon kommt Farbe ins Spiel:
http://abload.de/img/dsc01045-exportxmqg6.jpg

http://abload.de/img/dsc01049-exportbsrsr.jpg

http://abload.de/img/dsc01056-exporttgqiw.jpg

Wir haben uns entschieden die Unterseite schon mal mit den Stäben zu verstärken, da wir heute ohnehin nicht viel mehr machen können (Motor, ESC und Servos kommen erst nächste Woche).
http://abload.de/img/dsc01052-export26odu.jpg

Etwas Wasser als Beschleuniger und etwas PU Leim....dann mit Klebeband abdecken und etwas Gewicht draufpacken, damit der Leim schön um die Stangen/Rohre schäumt.
http://abload.de/img/dsc01053-exportrmpfd.jpg

http://abload.de/img/dsc01055-exportw8q6f.jpg


Die Anleitung beschreibt die Reihenfolge der Arbeitsschritte zwar etwas anders, aber viele Wege führen ans Ziel und uns passte das so vom Workflow einfach am besten (auch wenn ich sagen muss, dass die Schritte der Anleitung durchaus sinnvoll und durchdacht sind).

Leo hat es gut gemeint und die Anlenkungsgestänge für die Ruder noch fertig bauen wollen, aber dabei leider die Stangen verwechselt (die kurzen für die Ruderanlenkung waren noch im Paket und er hat etwas längere, die für die Flügelversteifung gedacht waren benutzt und mit den Ruderhaltern verklebt). Ist aber nicht so tragisch, wir haben die Ruderhalter von den Stangen geknipst und werden die Halter entweder aufbohren, oder im Modellbauschop Ersatz kaufen.
Schon irgendwie lustig (und traurig zugleich), dass uns auch nach vielen Nuri Aufbauten noch solche Klopper passieren :mrgreen:

Ende der kommenden Woche wollen wir dann die Servos + Ruder + Ruderanlenkung einbauen und anschließend mit der Verkabelung beginnen. Wenn wir gut vorankommen, sollte dann am Wochenende noch etwas Lötarbeit und das Laminieren anstehen, so dass im Anschluss auch schon der Maidenflight durchgeführt werden kann.
Aber mal schauen...meist ziehen sich so Kleinigkeiten, wie das verlöten der FPV Komponenten, doch noch ganz schön hin.
Re: Wipeout Baubericht [message #7 is a reply to message #6] Sun, 08 February 2015 12:32 Go to previous messageGo to next message
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Bestellt wird heute noch folgendes:

-Emax GT2812/05 Motor (1840kv, 105g, 3S, 40A)
-Corona DS238MG Digital Metall Servo 22g 4.6kg
-ESC (~40A)


Update, der Emax Motor hätte von den Werten super gepasst, aber trotz der Modellnummer (2812) hat der einen Außendurchmesser von 35mm und damit dürfte er wohl im Motormount schleifen.
Im UK Warehouse von Hobbyking habe ich zum Glück etwas passendes gefunden:

- Turnigy Aerodrive SK3 - 2836-1500kv (31A, 370W, 80 Gramm)
- Dlux 40A SBEC (4A BEC, leider mit 54g ziemlich schwer)
- 2x Turnigy MG930 Digital Metal Gear Servo 3.6kg / 26g / 0.14sec (hatte ich bereits in sehr vielen Nuris...funktionierten immer gut)
Re: Wipeout Baubericht [message #8 is a reply to message #7] Tue, 10 February 2015 13:11 Go to previous messageGo to next message
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Super Bericht soweit. Bin ein grosser Fan von euch. Schade dass ihr nicht mehr so oft fliegt.
Hoffe es gibt am Ende ein Fpv Video vom Wipeout wing Very Happy

Grüsse
Re: Wipeout Baubericht [message #9 is a reply to message #8] Thu, 12 February 2015 13:45 Go to previous messageGo to next message
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Danke Smile
Wenn alles korrekt läuft, wird es natürlich auch FPV Videos vom Wipeout geben.
Motor, ESC und Servos sind gestern angekommen. Ausschnitte für OSD und Videosender sind auch drin.
Ich hoffe Leo bekommt die Gewindebuchsen für die Ruderanlenkung aufgebohrt (er hatte das ja die falschen Stäbe reingeklebt), oder die Bestellung der M3/3mm Hülsen kommt noch Samstag.

Falls dem so ist, könnte es Sonntag evtl. den ersten Testflug geben...mal abwarten.
Re: Wipeout Baubericht [message #10 is a reply to message #5] Thu, 12 February 2015 21:59 Go to previous messageGo to next message
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Nach dem Aushärten vom PU Leim sieht es so aus:
http://abload.de/img/dsc01061-exportzlu4p.jpg http://abload.de/img/dsc01063-exportmxu02.jpg

http://abload.de/img/dsc01064-exportgsunz.jpg


Als nächstes haben wir für den Videosender und das USB-Kabel (nutze ich ganz gerne für FPV Leitungen) Ausschnitte mit einer Lötpistole gemacht.
An einer Seite des Kabels haben wir den das äußere Metallgeflecht vom USB Kabel mit Masse verbunden um eine Schirmung zu bekommen.
http://abload.de/img/dsc01067-export05ukk.jpg

http://abload.de/img/dsc01068-exportrau0s.jpg

Als nächstes dürfen OSD, Stromsensor und ESC probe-liegen um anschließend auch eingelassen zu werden.
http://abload.de/img/dsc01071-exportydu6a.jpg

http://abload.de/img/dsc01072-export0mum1.jpg

http://abload.de/img/dsc01075-exportojuoc.jpg

Der ESC ist leider recht wuchtig und schwer (ca. 50g), aber ich habe gute Erfahrungen mit dem dlux ESC gemacht.
Matthias hatte mich schon darauf hingewiesen, dass es je nach Setup ein wenig tricky sein kann, den Schwerpunkt weit genug nach vorne zu bekommen.
Das ist auch der Grund dafür, dass Videosender, OpenLRS Empfänger und das USB Kabel hier recht nah an der Front verbaut/verlegt wurden und nicht hinter den Schlitzen der GFK Stäbe.
Auch den ESC habe ich ein wenig in Richtung Schwerpunkt gebracht. Hoffentlich passt der Schwerpunkt am Ende ungefähr.
Bei großen Nuris kann man die Komponenten natürlich vorher mit Krepp oben drauf kleben und schon mal ausloten, wo was hinkommen soll, damit der Schwerpunkt in etwa sitzt.
Beim Wipeout und dessen kompakten Maßen, erspare ich mir das einfach mal, weil man ohnehin nicht enorm viel Spielraum für die Komponenten hat.
Über die Wahl + Position der Akkus (und zur Not natürlich etwas Blei in der Nase / am Heck) kann dann am Ende das Feintuning am Schwerpunkt durchgeführt werden. So sieht jedenfalls mein Plan aus.
Re: Wipeout Baubericht [message #11 is a reply to message #10] Sat, 14 February 2015 21:57 Go to previous messageGo to next message
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So, heute sollte es dann weitergehen...
Leider gab es einige Probleme, weil wir ja die falschen Stäbe in die Löthülsen (Ruderanlenkung) geklebt hatten.
Wir haben bei zwei versch. Online Shops welche mit M3 Gewinde und 3mm Loch bestellt, bei keinem der beiden waren effektiv 3mm nutzbar (dank Beschichtung meist nur 2,8mm).
Jetzt blieb uns die Wahl:
- GFK Stäbe außen dünner schleifen
- die mitgelieferten Löthülsen mit den Kleberesten darin aufbohren
- 4mm Hülsen mit M3 Gewinde besorgen
- Andere Anlenkungsstangen kaufen

Der einzige offline-Modellbauladen hier in der Nähe hatte 2,5mm Federstahldraht vorrätig. Der passte ganz gut in die Hülsen, also gekauft.
9x5 Aeronaut hatte er leider nicht, ebenso wenig wie 8x6. Also habe ich erst mal eine 8x7 gekauft, die für den Jungfernflug ausreichen sollte, aber später noch gegen eine 9x5 oder 8x6 ersetzt werden soll.

Dann ging's in den Baumarkt, um eine ordentliche Kneifzange zum Kürzen des Federstahldrahtes zu kaufen, da ich meinen Billig-Dremel (hatte ich mal im Lidl gekauft) nicht finden konnte. Evtl. ist der beim Umzug letztes Jahr irgendwie verschwunden.
Zange + Seitenschneide (den ich auch noch brauchte) gekauft und 30€ ärmer den Laden verlassen.
Zu Hause dann die große Enttäuschung: Die Zange kommt trotz aller Gewalt nicht durch den 2,5mm Federstahldraht.
Wieder zum Baumarkt und für 50€ einen original Dremel gekauft.

Jetzt war der Tag schon fast vorüber und wir haben noch nichts gebacken bekommen *grummel*


Federstahldraht für die Anlenkung kürzen:
http://abload.de/img/dsc01082-exporto6u90.jpg

http://abload.de/img/dsc01077-exporta6uqi.jpg
Der Stahldraht wiegt zwar mehr, aber das ist zum Glück bei den kurzen Stücken zu vernachlässigen (GFK Stab unter 1gramm, Stahldraht knapp 3gramm).


Jetzt wurden die Servos mal fix mit Strom befeuert für die Neutral-Stellung, anschließend die Servo-Hörner bis zum innersten Loch gekürzt und zum Schluss mit Schraubensicherlungslack ins Servo geschraubt.
http://abload.de/img/dsc01085-exportozuei.jpg

Sowohl das Loch vom Servo-Horn, als auch das Loch im Ruderhorn haben wir mit einem 1,5mm Bohrer noch ein wenig bearbeitet, da die Anlenkungsteile sonst extrem fest waren (klar, sollen die relativ stramm sitzen, aber die waren in unserem Fall kaum mit der Hand bewegbar).

http://abload.de/img/dsc01086-export7nuhz.jpg

Als nächstes haben wir Servos+Ruder zur Probe mal angebaut und geprüft, ob wir bei Neutralstellung der Ruder genug Spielraum für die Feinjustage an den Löthülsen haben. Da dies nicht der Fall war, musste die Anlenkung ca. 1cm gekürzt werden. Schlussendlich passte es dann (genug Spielraum an den Löthülsen übrig bei Neutralstellung)
Das Servokabel wollten wir auf der Flächenoberseite verlegen, daher habe wir hinter der Servokammer fix mit einem Schraubenzieher einen "Durchbruch" für das Kabel gestochen. Außerdem mussten wir die Ausschnitte für die Servos noch minimal mit dem Cutter etwas anpassen (unsere Servos haben wohl nicht 1:1 die Maße von den Graupner DES 658 BB MG, welche ja für den Wipeout eigentlich empfohlen werden).

Da wir noch ein paar Dinge schaffen wollten, bevor Leo weg musste, gibt's von den nächsten Schritten keine einzelnen Fotos, aber im Prinzip sind diese Schritte halt simpel:
- mit Cutter und ggfs. Lötpistole Kanäle für die Servokabel schneiden (ich habe diese mit der Lötpistole freigeschmolzen, damit bis zu 3 Servokabel in einen Kanal passen)
- Servo-Kabel wenn nötig verlängern (wir haben bei allen drei Kabeln eine Verlängerung eingelötet)
- Kabel+Stecker an den Current-Sensor löten, damit wir die Akkus anschließen können

http://abload.de/img/dsc01087-exportn6u18.jpg

http://abload.de/img/dsc01091-exportd1znx.jpg

http://abload.de/img/dsc01091-export-22mp83.jpg

Dann kam der erste, wirklich spannende Moment: Akku anschließen!

In der Hoffnung, das wir nichts übersehen / verpolt / kurzgeschlossen haben, war es nun Zeit mal "Saft" auf das System zu geben.
Im Prinzip war ja schon alles angeschlossen, was später genutzt werden soll (Motor, Servos, ESC, Tx, Rx, OSD, Cam). Also Antenne an den FPV Sender geschraubt, Bodenstation ebenfalls aktiviert und dann Saft auf den Flieger gegeben.
Es qualmte nicht, roch auch nicht verkokelt...schon mal ganz gut soweit. Die LEDs einiger Komponenten leuchteten. Leo teilte mir mit ein "sauberes Bild" in der Fatshark zu sehen.
Jeah!

Dann mal schauen, ob das Bild gestört wird, wenn ich die Servos bewege, oder den Motor drehen lasse und dabei mit den Fingern etwas Widerstand auf die Glocke gebe (damit mal ein paar Ampere fließen).
Alles prima, keine Störungen zu sehen und das OSD zeigt 4-5 Ampere Verbrauch an, während ich mir fast den Finger an der Motorglocke verbrenne *grins*

Soweit so gut.

Morgen stehen dann noch folgende Schritte auf dem Programm:

- ein Servokabel muss noch ca. 2cm verlängert werden
- der FrSky Empfänger (welcher auf die Schnelle einfach zur Hand war) muss noch gegen den OpenLRS Empfänger getauscht werden
- Anlenkungsgestänge mit den Löthülsen verkleben
- die oberen 2 GFK Stangen einkleben
- Motor festschrauben und Luftschraube anbringen
- EPP mit Sandpapier anrauhen
- Kompenten mit Krepp-Band abkleben
- Sprühkleber auftragen
- laminieren
- Winglets anbringen

Danach fehlen nur noch wenige Schritte, bis der Wipeout Abflugbereit ist:
- OpenLRS Empfänger mit Antenne versehen (Dipol) und diese am Winglet befestigen
- Ausschnitt für den GoPro Halter machen und diesen dann einkleben
- Ausschnitt für die FPV Cam machen und auch diese dann einkleben
- Schwerpunkt prüfen mit lose aufgelegten Akkus und dann entscheiden ob ich meine 2200er oder 3000er LiPos verwenden kann und wie weit diese nach vorne/hinten müssen (ggfs. muss ich aber auch ~2400er LiPos bestellen)
- Ausschnitt für Akkus fertigstellen
- Bodentest aller Funktionen und Trimmung, Expo/DR etc. schon mal grob voreinstellen



Gewogen haben ich den Wipeout eben mit 2x 2200mAh 25C 3S und allem Gedöns einfach lose auf den Flieger gelegt:
1198 Gramm

Bei der Messung fehlte nur noch die Laminierfolie und der Kleber (Sprühkleber und etwas Kleber für GoPro-Halter etc.), ansonsten war eigentlich alles drauf, was mit den nächsten Arbeitsschritten noch dazu kommt (GFK Stäbe, Ruder, GoPro 2 + Holzhalterung, Luftschraube+Mittelstück etc.)
Ich gehe davon aus, dass das Abluggewicht daher bei ca. 1300g liegen wird, wenn ich die 2x 2200er LiPos verwende.
Mit 2x 3000mAh 3S Zippy 20C wären es insgesamt aber auch "nur" 44 Gramm mehr.
Re: Wipeout Baubericht [message #12 is a reply to message #11] Sun, 15 February 2015 18:59 Go to previous messageGo to next message
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Weiter geht's

Oberfläche anrauhen, Elektronik mit Maler-Krepp abkleben und anschließend den Flieger mit Sprühkleber benetzen
http://abload.de/img/dsc01093-export9gsfn.jpg

http://abload.de/img/dsc01095-exportw0sn6.jpg

Nach ca. 10 Minuten Ablüften, haben wir die Negativ Form zurechtgelegt und die Folie Folie zurechtgelegt (da wir direkt beide Seiten des Fliegers mit dem Sprühkleber eingesprüht haben).
http://abload.de/img/dsc01097-export5gsgn.jpg

Nun wird die Folie aufgebügelt und gleichzeitig mit dem Cutter immer mal wieder etwas freigeschnitten (z.B. da, wo Elektronik oder andere Teile durch die Folie müssen).
http://abload.de/img/dsc01101-exportegskt.jpg

http://abload.de/img/dsc01099-exportvmscw.jpg

http://abload.de/img/dsc01102-export2hskw.jpg

Danach habe ich die Ruder mit Tesa befestigt und zusätzlich mit etwas Bügelfolie anscharniert, da diese viel robuster ist, als das Tesa (habe es schon erlebt, dass Tesa als Scharnier nach einem Jahr eingerissen ist)
http://abload.de/img/dsc01103-export0ms87.jpg

Dann wird UHU Por außen aufgetragen und die Winglets werden zum Verkleben vorbereitet (Markieren und mit Schleifpapier am Klebe-Bereich anrauhen).
http://abload.de/img/dsc01104-export5dsxm.jpg

http://abload.de/img/dsc01105-export2isno.jpg

Re: Wipeout Baubericht [message #13 is a reply to message #12] Sun, 15 February 2015 19:04 Go to previous messageGo to next message
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Das GoPro Mount wartet noch auf seinen "Einsatz" Smile
http://abload.de/img/dsc01106-exportscspo.jpg

Hier habe ich an der Nase des Fliegers schon mal das EPP entfernt, damit das GoPro Mount rein passt. Das dicke USB Kabel ist leider im Nachgang nicht mehr sinnvoller unterzubringen...macht aber nichts, da die Akkus genau bis zum Kabel gehen.
http://abload.de/img/dsc01108-exportyss3v.jpg

Das Mount habe ich auch mit UHU Por eingeklebt. Etwas PU Leim wäre hier nicht verkehrt, aber es wäre heute bereits zu dunkel draußen, wenn ich warte bis der ausgeschäumt ist Smile
http://abload.de/img/dsc01110-exportxds2y.jpg


Es kommen demnächst noch Bilder vom fertigen Zustand.
Mit den 2200er LiPos passt der Schwerpunkt sehr gut. Die FPV Cam ist mittlerweile eingeklebt, aber die ist mir momentan zu offen da drin (wird also evtl. mit EPP Resten noch ein wenig ummantelt).

Der Jungfernflug muss wiederholt werden, da ich nur 100m weit gekommen bin. Da passte was in dein Mischer-Settings nicht, so dass er das Gas immer wieder auf 0% gestellt hat.
Grundsätzlich sah das aber schon vielversprechend aus (Schwerpunkt ok, kein wildes gegensteuern nötig etc.).
Re: Wipeout Baubericht [message #15 is a reply to message #5] Mon, 16 February 2015 11:24 Go to previous messageGo to next message
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Abfluggewicht liegt zum Glück ein gutes Stück unter meiner Prognose von 1300g:

http://abload.de/img/dsc01117-exportspuw5.jpg

http://abload.de/img/dsc01118-export05uae.jpg

Kommendes Wochenende gibt es hoffentlich die ersten Testflüge und entsprechend eine Einschätzung zu den Flugeigenschaften.
Re: Wipeout Baubericht [message #21 is a reply to message #15] Wed, 25 February 2015 11:13 Go to previous messageGo to next message
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Über die Facebook-Gruppe / Den Blog etc. haben es die meisten sicherlich schon gesehen, aber hier gehört es auch noch hin:

Maiden Video
https://www.youtube.com/watch?v=Nm43D_FwHKY


Kommendes Wochenende (vorausgesetzt das Wetter spielt mit) will ich weitere Testflüge machen und in der Zwischenzeit noch die Vibrationen loswerden und Landekufen drucken.
Re: Wipeout Baubericht [message #22 is a reply to message #21] Wed, 25 February 2015 14:16 Go to previous messageGo to next message
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Danke Benny Wink

Kind regards

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Re: Wipeout Baubericht [message #23 is a reply to message #22] Sun, 08 March 2015 21:17 Go to previous messageGo to next message
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Heute konnte ich den WipeOut mal bei recht schwachem Wind fliegen. Herrlich!
Meiner ist etwas Nasenlastig, aber das ist für's erste okay, da ich diesen Sommer eigentlich auf eine neue HD-Cam wechseln möchte und diese leichter sein wird, als meine GoPro 2.

Meiner fliegt zwar nicht ganz so effizient, wie der von den Happy-Flyers, aber das liegt sicherlich an mehreren Dingen, die hier zusammenspielen:
- Komponenten (ich habe ja die günstigen Turnigy Komponenten drin...mein ESC ist schwerer, als das empfohlene ESC und der Motor evtl. nicht so effizient wie der teure Scorpion Motor)
- Aufbau (wirklich perfekt ist meiner nicht geworden, auch mit meiner Laminierung bin ich nicht 100%ig zufrieden)
- Schwerpunkt (da meiner momentan etwas frontlastig ist, verliere ich natürlich etwas an Effizienz)
- Akkus (habe ja nur 2x 2200mAh statt 2x 2400mAh drin)

Dennoch konnte ich den Wipeout bei 6-9 Ampere prima durch die Luft bewegen, ohne Angst vor Strömungsabrissen oder ähnlichem. Davon abgesehen, ist das Abrissverhalten extrem gutmütig.
Bei der genannten Power (@8x6 Aeronaut) fliegt mein WipeOut ca. 70km/h bei Windstille.

Da ich die Vibrationen durch Klebeband am Propeller absolut nicht weg bekommen habe (sie wurden nur minimal weniger), habe ich Props+Mittelstück etc. mal abgebaut und nach und nach getestet, wo die Ursache liegt.
Dabei musste ich feststellen, dass mein Mittelstück mit 5mm Innenloch gar keine 5mm mehr hat, sondern 5,8mm. So ist es natürlich ziemlich unmöglich dieses, genau zentriert an dem Wellenadapter des Motors anzubringen.
Für heute musste ich damit dennoch fliegen, aber ein neues Mittelstück ist bestellt.

Das GoPro-Holzmount ist übrigens so passgenau, dass die SJ Cam 5000 Plus leider nicht reinpasst (die SJ Cam scheint mir ca. 1,5mm breiter zu sein).

Hier noch ein paar unspektakuläre Aufnahmen vom heutigen Testflug per FPV (Video müsste in ca. 10min online sein):

http://youtu.be/O6H-6xrmdoQ
Re: Wipeout Baubericht [message #34 is a reply to message #23] Thu, 01 June 2017 04:25 Go to previous message
vickydress is currently offline  vickydress
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Du bist genial, sehr kreativ.
Smile
Vicky Dress
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